Sterne beobachten für Kinder

Sonne, Mond und Sterne, leuchten in der Ferne… Kinder sind im Gegensatz zu den Erwachsenen wesentlich aufmerksamer für ihre Umwelt. So kommt es früher oder später auch dazu, dass die Gestirne am Himmel irgendwann in ihr Blickfeld rücken.
Viele Fragen können sie dann beschäftigen. Beispielsweise warum man die Sterne nur bei Nacht sieht? Manche heller und manche dunkler sind? Warum funkeln einige und wieder andere fallen gleich ganz vom Himmel? Warum nennt man sie dann Sternschnuppen? Warum steht ein Stern abends an einer Stelle und morgens an ganz Anderer?

In der freien Natur, möglichst fernab von Großstädten und beleuchteten Orten kann man Sterne besonders gut beobachten. Denn das elektrische Licht wird von den vielen Partikeln in der Luft reflektiert und gestreut und leuchtet daher wesentlich heller als viele Sterne, die man dann nicht mehr sehen kann.

Einfacher sind die leuchtenden Himmelskörper durch ein Teleskop zu sehen. Meist gibt es schon ganz einfache Ausführungen – ja selbst mit einer präparierten Küchenrolle kann man schon wesentlich mehr von ihnen erkennen. In aufwendigeren Ausführungen gibt es Linsen- oder Spiegelteleskope. Doch Vorsicht! Bei einem Spiegelteleskop, das wir übrigens Isaac Newton verdanken, sieht man alles seitenverkehrt und auf dem Kopf.

Wem die damit gesichteten Gestirne noch nicht ausreichen, der kann sich gemeinsam mit seinen Eltern, Verwandten oder Freunden in eine Sternwarte begeben. Hiervon gibt es insgesamt 232 öffentlich zugängliche in Deutschland. Man nennt sie auch Observatorien – darin steckt das lateinische Wort „observare“ – was so viel bedeutet wie beobachten. Sternwarten sind Gebäude, die mit großen Teleskopen, Astrographen (eine Art Superkameras, die auch Bilder fotografieren, die sehr weit entfernt und sehr großflächig sind) und immer öfter auch Antennen für Satelliten, die um die Erde kreisen und von dort Bilder aufnehmen.

Ein ganz anderes Thema im Zusammenhang mit Kindern und Sternen sind die sogenannten "Sterngucker". Das sind Babys, die gedreht, d.h. mit dem Gesicht nach oben geboren werden. Und sollten nicht nur das Interesse der Kinder von Anfang an astronomisch sein, sondern auch die Familienausgaben, dann kann ein Elterngeld-Antrag dabei helfen zu den Sternen zu greifen.

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